Johans selbstgebaute Innenhälterung aus Faltbecken und 200l Fässern
Johans selbstgebaute Innenhälterung für unter 700 € und was die Wasseranalyse zeigt
Johan zieht seine kleinen Konishi-Koi in einer komplett selbstgebauten Innenhälterung groß: ein Faltbecken für 400–500 Euro, dazu ein Filter aus zusammengebauten 200-Liter-Industriefässern. Gesamtkosten unter 700 Euro, und das Ganze läuft seit über fünf Jahren. Die Koi wachsen hervorragend. Aber als Martin Wasser misst, wird es ernst: Die Karbonathärte ist fast aufgebraucht, der Sauerstoff fällt über den Tag und die Belüftung ist zu schwach.
In diesem Video:
• Innenhälterung im Eigenbau: Faltbecken plus Filter aus 200-Liter-Fässern, in 3 Stunden aufgebaut
• Fütterung über Futterautomat mit kleinen Mengen Konishi-Futter – und trotzdem starkes Wachstum
• Warum bei Luftpumpen nicht die Literleistung zählt, sondern Literleistung mal Druck (Einblastiefe!)
• Wasserwerte im Check: Sauerstoff, pH, Karbonathärte (KH), Nitrit nach einer Woche Besatz
• Warum die Nitrifikation die KH auffrisst und ein Säuresturz droht
• Martins Maßnahmenplan: aufkalken, mehr Wasserwechsel in mehreren kleinen Schritten, stärkere Belüftung
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Schaum, braunes Wasser, tote Koi nach "biologischem" Algenmittel
Schaum, braunes Wasser, tote Koi nach "biologischem" Algenmittel
Ein Zuschauer hatte im Frühjahr grünes, trübes Teichwasser und setzte ein preiswertes, als biologisch beworbenes Mittel gegen Schwebealgen ein. Danach schäumte das Wasser wie mit Spülmittel, sechs seiner acht Jahre alten Koi starben und später wurde das Wasser braun, mit nur noch 50 Zentimetern Sichttiefe. Martin erklärt, was hier wahrscheinlich passiert ist und warum er von Mittelchen am Koiteich grundsätzlich abrät.
In diesem Video:
• Der Fall: Algenmittel gegen grünes Wasser, dann Schaum, Koi-Sterben und braunes Wasser
• Warum Teststreifen keine verlässliche Aussage über die Wasserqualität liefern
• Filterstarter und Milchsäurebakterien: warum Martin sie für Geldverschwendung hält, erst recht mit laufender UV-Lampe
• Die Verdünnungs-Mathematik: warum viele Teilwasserwechsel nie auf Null kommen
• Braunes Wasser nach zerschlagener Algenblüte: die typische Bakterienblüte
• Martins Lösung: keine neuen Mittel, sondern eine richtig dimensionierte UV-Anlage im Reaktor mit definierter Durchströmung
• Warum nach einem ungeklärten Fischsterben keine neuen Koi eingesetzt werden sollten
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Nach dem Filter-Check kommt die Wasseranalyse und die hat es in sich: Johans Koi wirken völlig normal, aber die Messung zeigt mittags nur 5,8 mg Sauerstoff und rund 67 % Sättigung im 18.000-Liter-Teich. Martin erklärt, warum das zur stillen Belastung für die Fische wird, was nachts im Teich passiert und wieso ein hoher KH-Wert und ein vergleichsweise niedriger pH-Wert zusammen auf fehlende Belüftung hindeuten.
In diesem Video:
• Sauerstoffmessung am Teich: 5,8 mg/l und 67–70 % Sättigung am Mittag
• Warum der Sauerstoff nachts noch weiter abfällt
• Ammonium 0,16 und Nitrit 0,2, die Filterbiologie arbeitet
• Phosphat 4,66: was der Wert über Wasserwechsel verrät
• Karbonathärte 15 bei pH 7,6: wie CO2, KH und pH zusammenhängen
• Warum Belüftung nicht nur Sauerstoff einträgt, sondern auch CO2 austreibt
• Johans drei Baustellen: UV, Strömung und zwei Belüfterpumpen
• Warum Aquaristik-Technik am Koiteich an ihre Grenzen kommt
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Ikeage 2026: Wie bereitet sich die Konishi Koi Farm auf das Abfischen vor?
Silke und Magnus wollen wissen, wie sich Makoto und sein Team auf die Ikeage 2026 vorbereiten und Martin gibt einen echten Insider-Einblick in den Ablauf auf der Konishi Koi Farm in Japan. Vom Futterstopp an den Naturteichen über die Reihenfolge des Abfischens bis zur Frage, welche Blutlinien 2026 gezüchtet wurden. Dazu die große Nachricht: Wegen der extremen Hitze in Japan verschiebt sich der Start der Ikeage nach hinten.
In diesem Video:
• So bereitet sich die Farm vor: Platz schaffen, Becken desinfizieren und neu anfahren
• Naturteiche: Füttern bis kurz vor dem Abfischen, dann Wasser langsam ablassen
• Die Reihenfolge der Ikeage: große und ältere Fische zuerst, Nisai später
• Hiroshima Nogyosai am 3. November, die Ausstellung aller Züchter aus Hiroshima
• Warum Nisai oft erst im Juli in den Naturteich gehen und nur 8–10 Wochen dort sind
• Selektion: für 150 Plätze im Naturteich werden bis zu 1.500 Fische selektiert
• Blutlinien 2026: Kohaku, Sanke, Showa, Karashi, Ochiba, Ginrin Ochiba, Shusui, Yamabuki, Goshiki und mehr
• Extremsommer in Japan: 35 Grad tagsüber, 28 Grad nachts, 100 % Luftfeuchtigkeit
• Warum wir alles importieren, was bei Konishi zum Verkauf steht
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Johans selbstgebaute Bürstenfilteranlage am 18.000l Koiteich
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Mehr Koi, klarer Teich: Warum 360 Watt UVC nicht gereicht haben
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Tom fragt nach der Futter-Pelletgröße: Bei den Sorten Konishi N°1 bis N°3 gibt es aktuell nur eine Standardgröße, beim N°1 Tosai eine kleine. Er ist sich jedes Jahr neu unsicher, wann der richtige Zeitpunkt zum Wechseln ist. Füttert man zu lange klein, holt sich irgendwann der Filter das Futter, bevor alle Koi ihre Pellets erwischt haben. Stellt man zu früh um, fressen nicht alle Koi gleich viel. Und bei den ganz großen Koi im Teich könnten die Pellets aus seiner Sicht ruhig mal größer sein. In diesem Blog gibt es eine klare Antwort und den eigentlichen Grund, warum es nur zwei Pelletgrößen gibt.
Im Video:
• Warum große Pellets bei einem magenlosen Fisch mit Schlundzähnen nicht die bessere Wahl sind
• Was passiert, wenn Pellets zu klein sind: Aufwand, Bewegung, verbrannte Energie
• Ab welcher Koi-Größe der Wechsel auf 5 mm sinnvoll ist
• Strömung im Teich: bessere Körper, aber auch höherer Futterbedarf
• Sind N°1 Tosai und N°1 in den Inhaltsstoffen identisch?
• Der wirtschaftliche Grund hinter einer einzigen Pelletgröße: Extruder, Chargengrößen, Sortenvielfalt
• Die einfachste Lösung für die Übergangszeit: mischen
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Zu Besuch bei Matze bei Koi Zossen: So lief die Saison
Koi Zossen nach der Saison
Wir sind wieder bei Matze und Hanka bei Koi Zossen in der Nähe von Berlin. Nach der Saison ziehen wir Bilanz: Wie läuft die neue Koi-Anlage, wie hart ist der Alltag als Koi-Händler wirklich, und warum ist das Wasser in allen Becken so gut? Außerdem gibt es einen Blick in den Bürstenfilter, der seit dem Start noch nie gereinigt wurde und trotzdem (oder gerade deshalb) top funktioniert.
In diesem Video:
• Bilanz der Saison bei Koi Zossen und warum die Berliner Koi-Community so stark gewachsen ist
• 4 Becken à 17.000 Liter, rund 70.000 Liter reines Teichvolumen
• Fast 1 kg Futter pro Becken am Tag, rund 60 g pro Kubikmeter
• Wasserwerte 2x pro Woche professionell mit WTW-Geräten gemessen
• Bürstenfilter voller Biofilm: So sieht eingefahrene Filterbiologie aus
• Jumbo-Koi, Tosai und freie Aufzuchtplätze bei Koi Zossen
• Fütterung im Glashaus: Woran man gesunde Koi in der Händleranlage erkennt
• Die Sonnenschirm-Story mit LED und Heizelementen
• Ausblick: Morgen geht es zu 8-9 Kundenteichen rund um Berlin, diese Videos kommen im Winter
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Wird die Rezeptur von Konishi N°1 noch mal angepasst?
Wird die Rezeptur von Konishi N°1 noch mal angepasst?
Tom hat diesen Sommer auf Empfehlung ein günstigeres Futter ausprobiert und bereut es. Innerhalb von vier Wochen hätten sich Wasserqualität, Glanz der Fische und Schleimhaut spürbar verschlechtert. Seine Beobachtung: Der Weg zurück zum schlechteren Futter zeigt deutlicher, was ein gutes Futter kann, als der Einstieg. Daran hängt seine eigentliche Frage: Wird die Rezeptur in Zukunft noch angepasst, wenn Rohstoffe knapper werden und Fischmehl womöglich nur noch für die Lebensmittelherstellung verwendet werden darf?
Im Video:
• Warum die Umstellung auf besseres Futter erst mal unruhig verlaufen kann
• Futter verändert nicht nur Wachstum, sondern Wasserbiologie, Wasserchemie, Immunsystem und Kotmenge
• Warum wir früh auf weniger Protein gesetzt haben, als alle noch 40 Prozent gefordert haben
• Die Versuche mit Fliegenlarvenmehl und was dabei herauskam
• Aminosäurestruktur: warum nicht jedes Protein gleich gut verwertet wird
• Fischmehl, El Niño und schwankende Verfügbarkeit
• Mikronährstoffe und das Darmmikrobiom als eigentliches Ziel der Fütterung
• Warum der ganz große Quantensprung in den nächsten Jahren nicht zu erwarten ist
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