Konishi Live: Die Aragoke-Linie: eine Verpaarung, unzählige Varietäten
Konishi Live: Die Aragoke-Linie – eine Verpaarung, unzählige Varietäten
Tag 24 der Ikeage 2026/27 in Japan: Eine neue Blutlinie ist geboren und so schnell, wie sie kam, ist sie auch wieder gegangen. Aus einer einzigen Verpaarung der Aragoke-Linie hat die Konishi Koi Farm so viele verschiedene, hervorragende Varietäten erhalten wie noch nie. Gleichzeitig zeigen diese Koi das schnellste Wachstum aller Blutlinien, die je auf der Farm gezüchtet wurden. Heute fotografieren wir die Nisai aus dem Glashaus, die nach zwei Jahren bereits bis zu 66 cm groß sind.
Im Video:
• Die Aragoke-Linie: viele Varietäten aus einer Verpaarung
• Das schnellste Wachstum bis 70 cm, das die Konishi Koi Farm je gesehen hat
• Rund 50 Koi aus dieser Linie wurden im Glashaus großgezogen, weitere wachsen im Naturteich
• Die Mutter ist nach der ersten Zucht gestorben, die Verpaarung mit einem Geschwister bringt ein ganz anderes Ergebnis
• Chagoi-Typen mit und ohne Ginrin, in Braun und Olivgrün, auch als Doitsu
• Asagi-Typen: Ginrin Asagi, Karashi Asagi, Aka Karashi Matsuba und Orenji Karashigoi
• Schwarz-weiße Typen: Kumonryu und Matsukawabake mit und ohne Ginrin
• 58 bis 66 cm nach einem Jahr Glashausaufzucht
• Makoto rechnet damit, dass einige über 90 cm werden, vielleicht sogar 1 Meter
• Makotos Lieblings Hikari Ochiba aus dem Naturteich Ipponmatsu
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Mit welchen Züchtern tauscht die Konishi Koi Farm Elterntiere?
Mit welchen Züchtern tauscht die Konishi Koi Farm Elterntiere?
Zuschauer Georg will wissen, mit welchen Koi-Züchtern Makoto Konishi Elterntiere tauscht. Martin erklärt im Modern Koi Blog aus Hiroshima, warum kein Züchter in Japan genetisch langfristig überleben kann, wenn er nur mit seinen eigenen Koi züchtet, wie Joji Konishi den heutigen Elterntier-Pool der Farm aufgebaut hat und über welche offiziellen und inoffiziellen Wege Blutlinien in Japan von Farm zu Farm wandern.
Im Video:
• Warum jede Koizucht auf Dauer frisches Blut von außen braucht
• Wie Joji Konishi durch ganz Japan gefahren ist und Varietäten und Blutlinien bei vielen Züchtern gekauft hat
• Der Elterntier-Pool der Konishi Koi Farm: ein Erbe von Joji Konishi
• Karashi einkreuzen, um Blutlinien wieder zu öffnen
• Ein Ginrin Kohaku, der genetisch eigentlich ein Showa ist
• Die engsten Tauschpartner: Momotaro, Kano und Kachi
• Der Grand-Champion-Kandidat von der Hiroshima Nogyosai, der heute bei Momotaro in der Zucht steht
• Alte Dainichi-Linien für traditionelle Sanke
• Der inoffizielle Weg: Wie Blutlinien über befreundete Händler den Besitzer wechseln
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Tag 23 der Ikeage 2026/27 in Japan: Nach dem Abfischen des Naturteichs Nagatani schauen wir uns die Koi im Glashaus der Konishi Koi Farm genauer an. Mittendrin: ein Sansai Showa, bei dem sich Martin und Makoto einig sind, dass er der beste ist, an den sie sich erinnern können, perfektes Sumi, perfektes Beni, starke Zeichnung und ein genialer Körper. Dazu sprechen wir darüber, warum sich Koi in den letzten 30 Jahren so rasant weiterentwickelt haben.
Im Video:
• Ein Sansai Showa ohne erkennbare Fehler und warum Makoto ihn eigentlich nicht verkaufen will
• Warum ein solcher Koi vielleicht nur alle paar Jahre gelingt
• Wie sich die Qualität von Koi in 30 Jahren verändert hat
• Koi gegen Hunde: Warum Hunderttausende Nachkommen in der Zucht einen viel höheren Selektionsdruck ermöglichen
• Warum große Farmen immer stärker werden und kleine Züchter zurückfallen
• Ersatzelterntiere, Orenji Ogon, Ginrin Hariwake und die Blutlinien hinter Karashi Showa und Doitsu Shiro Utsuri
• Ginrin Showa, Tancho Showa und ein Ranking der Showa
• Kujaku aus Nagatani: Das Mame ist stark geworden, aber am Kopf nachgedunkelt
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Eine Zuschauerfrage an das Modern-Koi-Team: Welche Wassertemperatur ist ideal für maximales Koi-Wachstum, welche ist die beste für das Filter-Mikrobiom und die Nitrifikation, spielt das Alter der Koi eine Rolle und welche Medikamente nutzt ihr gegen Parasiten? Martin erklärt, warum 27 °C zwar Vollgas-Wachstum bringen, aber Risiken für Farbe und Stabilität haben, und berichtet von einem eigenen Versuch, bei dem höhere Temperatur die Wasserwerte zunächst verschlechtert hat.
Im Video:
• Makotos Erfahrung aus Japan: Kleine Koi wachsen bei 30 °C enorm, aber das Risiko steigt
• Rund 27 °C für maximales Wachstum bei Kawarimono, Gosanke, Goromo und Goshiki
• Warum zu schnelles Wachstum Farbverlust bei veranlagten Koi provozieren kann
• Optimale Temperatur für Nitrifikation und Filterbiologie
• Martins Versuch: gleiche Futtermenge, 5 °C mehr und erst einmal höheres Ammonium und Nitrit
• Zwei Erklärungsmodelle: mehr Eiweißverwertung oder schnellere Verdauung
• Warum Modern Koi zu Parasiten-Medikamenten an den Tierarzt verweist
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Konishi Live: Das Abfischen des Naturteichs Nagatani
Konishi Live: Das Abfischen des Naturteichs Nagatani
Tag 22 der Ikeage 2026/27 in Japan: Heute wird der Naturteich Nagatani der Konishi Koi Farm abgefischt, übersetzt „das lange Tal“. Gemeinsam mit Makoto und Akimoto holen wir zweijährige Showa, Kujaku und Elterntiere aus dem tiefen Schlamm, und mittendrin taucht ein Showa auf, der alle anderen Koi des Tages überstrahlt. Dazu erklären wir, warum sich in Nagatani das Schwarz so stark entwickelt und was das für Kujaku bedeutet.
Im Video:
• Nagatani: einer der neueren Naturteiche der Farm, seit etwa 2006/2007 in Betrieb
• Wie ein neuer Naturteich mit Schlamm aus anderen Teichen „eingefahren“ wird, ähnlich wie ein Biofilter
• Erst Karashigoi, dann Shiro Utsuri, dann Koi mit Rot: Wie die Farm herausgefunden hat, was der Teich kann
• Warum Kujaku aus Nagatani früher mit schwarzen Flossen und Köpfen zurückkamen
• Genetik oder Umwelt: Licht, Schlamm, Mineralstoffe, woher kommt gutes Sumi?
• Besatz: zweijährige Showa, Tancho Showa, Utsuri, Kujaku und Elterntiere
• Ein Kujaku-Elterntier mit ungewöhnlich hohem Karashi-Anteil
• Mamushi im Naturteich und warum der frühere Kaiser Akihito Grundel-Forscher ist
• Das Ergebnis: ein außergewöhnlicher Showa, gute Kujaku und drei fehlende Koi
• Warum eine Koifarm nicht nur gute, sondern außergewöhnliche Koi braucht
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Koi abends füttern: Was tun, wenn sie erst um 19 Uhr fressen?
Koi abends füttern: Was tun, wenn sie erst um 19 Uhr fressen?
Zuschauer Dieter, langjähriger Kunde, füttert seine Koi vier- bis fünfmal am Tag. Tagsüber schwimmt das Futter aber lange im Teich, erst gegen 19 Uhr fressen die Koi richtig gierig. Wie soll er seine Koi da gut auf den Winter vorbereiten, wenn man eigentlich nicht abends füttern soll? Martin erklärt im Modern Koi Blog, wie stark Koi auf Fütterungszeiten konditioniert werden und woran man erkennt, ob die Abendfütterung wirklich ein Problem ist.
Im Video:
• Warum Koi sich über Jahre auf bestimmte Fütterungszeiten konditionieren
• Das wichtigste Warnsignal: Koi stehen morgens lustlos im Mittelwasser und haben keinen Hunger
• Nachts kann nicht nur Sauerstoff, sondern auch Ammonium, Ammoniak oder Nitrit zum Problem werden
• Warum Stäbchen- und Tröpfchentests solche Spitzen kaum zeigen
• Martins Vorschlag: im nächsten Sommer zwei Wochen konsequent auf Morgenfütterung umstellen
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Konishi Live: Die Koi aus Hongou Ue und Shita im Vergleich
Konishi Live: Die Koi aus Hongou Ue und Shita
Ikeage 2026/27 in Japan: Nach dem Abfischen der Naturteiche Hongou Ue und Hongou Shita bewerten wir auf der Konishi Koi Farm Elterntiere und die Verkaufskoi. Mit dabei sind ein Hikari Ochiba mit 12 cm Zuwachs und eine unglaubliche Hi-Utsuri-Geschichte. Dazu ein Erdbeben-Fehlalarm, stinkende Ginkgo-Bäume und warum Koizucht so schwer ist.
Im Video:
• Warum ein Abfischergebnis zeigt, wie schwer Koizucht wirklich ist
• Erdbebenwarnung für den Großraum Tokio bis Hokkaido, ein seltener Fehlalarm
• Der Ginkgo-Baum: Warum die Samen so stinken
• Ölkäfer gibt es auch in Deutschland
• Ein Asagi mit perfektem Körper
• Ein Hikari Ochiba mit 12 cm Zuwachs und Doitsu Karashigoi
• Jinbei-Sanke: eine alte Sanke-Linie mit Showa-ähnlichem Sumi
• Ginrin Kohaku und über 30 Elterntiere nur für Hi Utsuri
• Mattschwarz gegen Glanzschwarz im direkten Geschwistervergleich
• Hi Utsuri: Von 500.000 bis 600.000 Geschwistern überlebten nach einem Massenschlupf nur rund 500, darunter 180 schwarze und einer davon ist dieser Koi
• Ein Kumonryu-Geschwister aus Doitsu Kohaku und Ochiba sowie ein HanHanGoi zwischen metallisch und nicht metallisch
• Weiße Reiher als Fressfeinde am Teich und ein Taifun im Anmarsch
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Automatische Wassernachspeisung am Koiteich: Sinnvoll oder gefährlich?
Automatische Wassernachspeisung am Koiteich: Sinnvoll oder gefährlich?
Zuschauer Sven fragt, ob eine automatische Wassernachspeisung am Koiteich sinnvoll ist. Seine Wasseruhr schafft nur rund 2,5 Kubikmeter pro Stunde, und statt eines Teichüberlaufs hat er eine Sammelkammer mit Tauchpumpe. Martin erklärt im Modern Koi Blog, warum er vor automatischen Nachfüllsystemen warnt und wie ein vergessener Wasserhahn einen wertvollen Koi-Bestand das Leben gekostet hat.
Im Video:
• Ablassen und nachfüllen oder dauerhaft zulaufen lassen: Der Unterschied im Mischungsverhältnis ist minimal
• Das größte Risiko beim Wasserwechsel: Vergessen
• Praxisfall: Ein Teich kühlte von 26 °C auf 10 °C ab, der ganze Bestand starb
• Warum mechanische Nachspeisungen durch Kalk und Schnecken ausfallen können
• Warum Elektronik irgendwann aussteigt und was dann passiert
• Martins Tipp: den Gartenschlauch sichtbar und hörbar in den Teich legen
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Alle Koi der Special Auction No. 40 im Detail erklärt
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