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    Das Energiemangelsyndrom EMS

    1Kommentare

    Unter der Rubrik „make a wish“ hatte es ein Leser bereits gewünscht: Einige Informationen zum EMS, „jedes Jahr das gleiche Problem“.

    Die ersten Koi waren schon im Dezember dran, nun werden es praktisch täglich mehr: Die Anrufer beschreiben einen oder wenige Koi, die sich auf die Seite legen, so aussehen, als wären sie schon tot, aber wegschwimmen können, sobald man sie anschubst. Die Schwimmbewegungen sind zunächst normal, dann gehen sie jedoch über in eine Dreh- oder Trudelbewegung und der Koi legt sich wieder auf die Seite am Beckenboden.

    Manche Koi sind deutlich aufgequollen (siehe auch Blog#17), andere liegen plötzlich und ohne Vorwarnung im Teich. Häufig ist das EMS zu beobachten in unbeheizten Teichen, die vollständig zu gefrieren (Winter 2010/2011) oder wie in diesem Winter, wenn zwar keine extreme Kälte herrscht aber die Koi auch nicht zur Ruhe kommen. Auch in geheizten Teichen im Temperaturbereich von 8-12°C ist das EMS mitunter vorhanden, genau dann, wenn die Koi monatelang in diesem Bereich ohne Futter ihre Bahnen ziehen.

     

     

    Und hier kommen wir zur Ursache des Übels: Das EMS entsteht, wenn der Energietank der Koi leer ist. Es kann durch Sauerstoffmangel im ungeheizten Teich entstehen, denn die Sauerstoffaufnahme verbraucht umso mehr Energie, je weniger Sauerstoff im Wasser vorhanden ist. Oder durch Schwimmbewegungen, wenn die Tiere nach Futter suchen und lange Zeit nicht gefüttert werden. Und natürlich auch, wenn die Koi im Sommer durch Krankheit oder Baumassnahmen nicht ausreichend gefüttert wurden. Oder bei Koi, die als Sonderangebote aus dem Handel noch im Oktober/November in den Teich gesetzt werden, aber nicht ausreichend auf den Winter vorbereitet wurden. Oder wenn die Wasserqualität im Sommer so unzureichend ist, dass sie den Energiehaushalt derart belastet, dass keine Reserven aufgebaut werden konnten, sondern lediglich Depotfett….oder, oder, oder….

     

    Alle Koibesitzer, die häufiger Koi mit diesen Symptomen im Winter haben, sollten sich auf die Suche nach der Ursache machen und schon im Sommer damit anfangen, mit einer angemessenen Futtermenge und frischem Koifutter bei guter Wasserqualität ihre Koi auf den Winter vorzubereiten. Wenn es aber nun schon zu spät ist, dann empfehle ich, die Behandlungsmaßnahmen in Blog #17 anzusehen, sie gelten auch für an EMS erkrankte Koi.

     

     

    Viele Grüße

     

    Sandra Lechleiter

     

    1 Kommentare zu dieser News

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    • EMS

      echt herzlichen Dank für den ECHT guen Beitrag. Wenn man schon ml betroffenener war , hilft und bestätigt dieser Beitrag vieler der Fehler , die man machte .

      DANKE

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