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  • Bild 1 von 1  - Dieser Koi hatte tagelang mit hängendem Kopf im Teich gestanden. Er hatte versucht, zu fressen, konnte aber wegen des riesigen Steines im Maul nicht schlucken und nur sehr schlecht atmen.
  • Bild 1 von 1  - Kommt gerade bei Tosai vor, ist allerdings eher selten: Eine Haut hat den Mauleingang verschlossen, Futteraufnahme ist dadurch nicht möglich, die Atmung sehr behindert.
  • Bild 1 von 1  - Ein deutlich abgemagerter Platinum Ogon: Der Kopf steht seitlich über den Körper hinaus, Bauchansatz fehlt vollständig. Der Koi hat eine kaulquappenartige Körperform.
  • Bild 1 von 1  - Ein bis zur Auszehrung abgemagerter Koi, dessen Rückenmuskulatur vollständig verschwunden ist und dessen Augen tief in den Höhlen liegen.
  • Bild 1 von 1  - Dieser Koi hatte tagelang mit hängendem Kopf im Teich gestanden. Er hatte versucht, zu fressen, konnte aber wegen des riesigen Steines im Maul nicht schlucken und nur sehr schlecht atmen.
  • Bild 1 von 1  - Kommt gerade bei Tosai vor, ist allerdings eher selten: Eine Haut hat den Mauleingang verschlossen, Futteraufnahme ist dadurch nicht möglich, die Atmung sehr behindert.
  • Bild 1 von 1  - Ein deutlich abgemagerter Platinum Ogon: Der Kopf steht seitlich über den Körper hinaus, Bauchansatz fehlt vollständig. Der Koi hat eine kaulquappenartige Körperform.
  • Bild 1 von 1  - Ein bis zur Auszehrung abgemagerter Koi, dessen Rückenmuskulatur vollständig verschwunden ist und dessen Augen tief in den Höhlen liegen.
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    Ausgehungert und abgemagert - was tun?

    4Kommentare

    Gerade im Sommer wenn alle Koi hungrig nach Futter betteln fallen sie besonders ins Auge: Abgemagerte Koi.

     

    Viele abgemagerte Koi versuchen zu fressen, bekommen aber keinen Bissen hinunter und spucken das Futter wieder aus oder verlieren den Bissen ohne ihn schlucken zu können. Meist ist es nur ein einzelner Koi im Teich, der im Laufe der Zeit immer stärker an Gewicht abnimmt, bis man hinter dem Kopf kaum noch Muskulatur sieht und der Kopf deutlich über den Körper hinausragt. Bei hohen Wassertemperaturen im Sommer fällt schon bald auf, wenn Fische an Körpermasse abnehmen. Es wird Zeit für eine gründliche Untersuchung des Fisches.

    Der kranke Koi wird gefangen und betäubt. Eine anschließende Untersuchung der Maulhöhle kann verschiedene Ursachen zu Tage fördern:

    Mit einer Lampe oder eine Sonde kann man überprüfen, ob der Schlund verstopft ist. In Teichen, die mit Steinen oder Kies in der "richtigen" Größe versehen sind, kommt es vor, dass ein Koi beim Gründeln oder "Steine schleppen" einen Stein so tief in den Schlund hinein zieht, dass sich der Stein in den Kiemenreusen verkeilt und nicht mehr ausgespuckt werden kann.

    Manchmal erkennt man beim Blick in die Maulhöhle sofort, dass eine Haut über die Maulöffnung gewachsen ist, die eine Futteraufnahme behindert oder gar unmöglich macht. Es kann aber auch vorkommen, dass Koi mit deformierten Mäulern nur noch eine sehr kleine Öffnung im Maul frei hat, durch die keine größeren Pellets mehr aufgenommen werden können.

    Ein Blick ins Maul kann aber auch Tumorerkrankungen ans Licht bringen: Bei bestimmten Krebserkrankungen der Kiemenbasis kann durch lappenartiges Wachstum der gesamte Schlund zuwachsen und die Futteraufnahme unmöglich werden.

    Was auch immer die Ursache ist: Die betroffenen Fische magern nicht nur wegen verhinderter Futteraufnahme ab, sondern die gleichzeitig vorliegende Behinderung der Atmung führt dazu, dass immer mehr Energie zur Aufrechterhaltung der Atmung eingesetzt werden muss.

     

     

     

    Zur Behandlung muss natürlich zunächst die Ursache erforscht werden:

    Steine im Maul kann man bei betäubten Fischen meist durch Schütteln des Kopfes bei senkrechter Haltung (Kopf nach unten!) herausschütteln oder lockern und sie dann mit einer geeigneten Pinzette herausziehen. Meist haben diese Fische Druckstellen in der Schleimhaut, die man mit Propolis oder einer Abdecksalbe behandeln kann. In der Regel erholen sich die Fische gut von diesem Unfall.

    Zugewachsene Stellen kann man chirurgisch entfernen. Wichtig ist nach der Operation, dass das Maul des Koi ein bis zweimal täglich mit dem Finger frei gehalten wird, um zu verhindern, dass neue Haut das Maul verschließt. Durch diese Physiotherperapie können diese Patienten sehr effektiv geheilt werden.

    Tumore lassen sich meist nicht befriedigend entfernen und neigen nach der chriurigischen Entfernung schnell dazu, erneut zu wachsen. Die Entfernung im Bereich der Kiemenbasis gelingt schwer vollständig, zudem bluten manche dieser Gewebe stark. Mangels Chemotherapie und Bestrahlungsmöglichkeit ist eine Heilung von vielen Krebserkrankungen bei Koi noch immer eine Illusion. Daher sollte man in diesen Fällen über eine Euthanasie des Koi nachdenken.

    Durch Deformation entstandene Einengungen der Maulhöhle kann man versuchen, durch erneutes Aufbrechen der verwachsenen Knochen oder Einschneiden zu heilen. Leider neigen die Gewebe der Koi dann schnell zur Verknöcherung und Schleimhautwucherung, weshalb sich nach einigen Monaten wieder der ursprüngliche (hinderliche) Zustand einstellen kann oder noch schlechtere Voraussetzungen zum Fressen entstehen.

     

    Ihre Sandra Lechleiter

     

    Hatten auch Sie Erfahrungen mit scheinbar grundlos  abgemagerten Koi? Bedienen Sie sich der Kommentarfunktion und schildern Sie uns Ihre Erfahrungen. 

    4 Kommentare zu dieser News

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    • Birgit

      Ich habe Erfolg mit Geschmacksverstärker in den selbigen fall gehabt.

      Temperaturerhöhung ist aber in diesen fall auch anzuraten.

      Das Produkt war TRIPOND Koi Knoblauch



      Probieren kostet ja nicht viel.

    • keine Lösung gefunden

      Hallo
      Ich überwintere seit 3 Jahren alle meine Fische in einer 10000 Li Innenhälterung
      Im ersten Winter hatte ich das Problem auch mit zwei Fischen, ich habe aber festgestellt das sie nie zur Futteraufnahme an die Oberfläche kamen also habe ich sinkendes Winterfutter gekauft, und habe oben und unten gefüttert, und schon war das Problehm behoben,
      Es gibt offensichtlich auch bei Koi solche die sich nicht vordrängen!
      Meine zwei die sich so verhalten haben kommen auch im Sommer schlecht ans Futter und gründeln lieber irgendwo während die anderen am Futterplatz stehen!
      Hoffentlich kriegst Du deinen durch bis zum Frühling!
      Grüsse aus der Schweiz!

    • keine Lösung gefunden

      Hallo,

      mein Platin frisst seit mitlerweile 3 Monaten in der IH nicht mehr. Der Tierarzt konnte weder bei manueller Untersuchung noch beim Röntgen etwas feststellen. Keine Behandlung schlug an. Er ignoriert jegliches Futter weiterhin. Merklich abgemagert ist er aber seltsamerweise noch nicht. Im Moment versuche ich ihn durch wöchentliche "Zwangsernährung" wenigstens bis zum Frühjahr durch zu bringen. Vieleicht frisst er ja dann im Teich wieder. Aber ich bin echt ratlos was der Grund für sein Verhalten ist, und was ich noch machen kann.

      Viele Grüße, Birgit

    • Was es nicht alles gibt.

      Man lernt eben nie aus, wenn ich mir diesen Stein ansehe, Hammer.
      Da muß man erst mal drauf kommen und die Haut im Maul für mich unvorstellbar.
      Ein sehr guter Beitrag und wenn da noch mehr kommen freu ich mich schon darauf.
      Damit wird diese Seite noch besser als sie sowieso schon ist.
      Gruß aus Franken

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