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    Shinkokai Siegerehrung

    1Kommentare

    Das war sie nun die Shinkokai 2013. Heute alles zur Siegerehrung.

    Eigentlich ist es ein Widerspruch in sich. Denn einerseits wird der Japaner von Geburt an darauf gepolt in der Herde mitzulaufen und bloss nicht aufzufallen, ergibt sich jedoch eine Gelegenheit, so feiert er sich ausgiebig. Okay, eine Siegerehrung ist sicherlich nicht mit dem Bestellvorgang in einem Fastfoodrestaurant vergleichbar, aber eine alles-in-allem für die Gewinner 3,5 Stunden Prozedur muss auch nicht sein. So zumindest der internationale Tenor unter den diesjährigen Preisträgern.

     

    Doch sind die Japaner ein Volk, bei dem das Thema Verbeugung groß geschrieben wird. Denn wohl wissend, dass die Preisverleihung im Vergleich zum Vorjahr nochmals einen Tick länger werden würde und dass es die Würdenträger schon im letzten Jahr in der rund 15°C kühlen Halle fröstelte, überreichte man einem jedem beim gemeinsamen Einlauf in die Halle ein kleines, rund 15x15 cm großes Handwärmepäckchen, das man sich normalerweise bei Kreuzschmerzen auf den Rücken pappt. Nur einer der Beteiligten hatte höchstwahrscheinlich keinen zusätzlichen Wärmebedarf mehr. Denn diesem wurde im Gewinner-Aufenthaltsraum von seinem Freund und Grand Champion Gewinner just in dem Moment anerkennend auf die Schulter geklopft, als sich dieser kurz zuvor einen brühendheißen Kaffee eingegossen hatte. Die Hälfte des Kaffees schwappte ihm über die Hände, was er mit einem  lauten ‚jajajajajajajajaj’ kommentierte. 

     

    Und das die Welt eigentlich tatsächlich eine ganz kleine ist, wurde heute einmal mehr bewiesen. Denn die beiden deutschen Teilnehmer der Siegerehrung mussten nach kurzem Plausch feststellen, dass sie in der fernen Heimat nur rund 20 km voneinander entfernt wohnen. Aber gesehen oder gehört hatte man sich vorher nicht.

     

    Das war sie nun also die Shinkokai 2013. Mit etwas weniger als 1500 Koi war sie sowohl von der schieren Anzahl, aber auch von der Qualität der ausgestellten Koi, eine sehenswerte Show. Mit den meisten Ergebnissen konnte man als gemeiner Besucher und Beobachter konform gehen. Aber wie auf jeder Show gab es hier und da Grund für Verwunderung. So war ich beispielsweise im ersten Moment darüber verwundert, dass nicht unser 90 bu Kujaku Best in Variety wurde, sondern ein Kujaku aus der Klasse 80 bu. Wie sich später herausstellte war es unser Präsident höchstpersönlich, der diesen Gewinn vereitelte. Sie werden sich nun vielleicht fragen wie er das hinbekommen hat. Doch war das ganz einfach. Als die 12 Richterstimmen der Wahl zum Best in Variety Kujaku ausgezählt wurden, stand es zwischen unserem und dem späteren Gewinner 6:6. Nun sieht das Reglement Shinkokai vor, dass der Präsident selbst die oberste Richterstimme besitzt. Und diese kommt immer nur dann zum Einsatz, wenn sich die übrigen Richter nicht einigen können. Da Konishi das Amt des Shinkokai Vorsitzes inne hat, war es nun an ihm zu entscheiden, welcher der beiden den Preis gewinnt und welcher nicht. Nachdem mir Oyama die Geschichte erzählt hatte, ging ich zu Konishi und fragte ihn im Spass was dieser ‚Quatsch’ nun sollte. Er schaute mich wie ein betröppelter Pudel an und entschuldigte sich: „Kamechan, ich kann doch als Vorsitzender nicht für meinen Koi entscheiden. Das wäre doch respektlos!“. Ich lachte und gab ihm recht. Denn immerhin hatte der Kujaku den 90 bu Sakura Preis gewonnen. Und dieser wiegt wenigstens so schwer wie der Best in Variety.

     

    In diesem Sinne. Bis nächstes Jahr.

     

     

    1 Kommentare zu dieser News

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    • Respekt !!!

      Zitat Joji Konishi:

      " .. ich kann doch als Vorsitzender nicht für meinen Koi entscheiden. Das wäre doch respektlos!“

      "Es ist viel wertvoller, stets den Respekt der Menschen als gelegentlich ihre Bewunderung zu haben."
      (Jean-Jacques Rousseau)

      Mit den besten Grüßen
      Thomas

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