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  • Bild 1 von 1  - Ein kleiner Teichkescher - für Goldfische, Algen und abgefallenes Laub gerade richtig. Für den Koifang absolut untauglich, weil zu klein, zu schwach gebaut, zu schlecht verarbeitet und selbst in kleinen Teichen meist zu kurz.
  • Bild 1 von 1  - Ein etwa 40 cm großer Koi in einem etwas stabileren Modell eines Teichkeschers - schnell sind bei dieser Fangmethode Flossen eingerissen oder Knochen gebrochen!
  • Bild 1 von 1  - So sieht der Koifang mit Angelkescher aus: Ein wehrhafter Koi schafft es schnell, sich in diesem Gerät Schuppen abzuschlagen - auch Rückgrat und/oder Flossen zu brechen. Übrigens: Angelkescher werden nicht zum Angeln gebaut, sondern um bereits angehakte Fische anzulanden. Zum schonenden Fang von Fischen sind sie nicht konstruiert!
  • Bild 1 von 1  - Noch einmal das Modell "Angelkescher": Wer jemals seine Zeit beim Fangen von Koi mit solchem Gerät verbrachte, der weiß, was harte Arbeit ist!
  • Bild 1 von 1  - Und hier noch ein besonders schönes selbst gebautes Keschermodell aus einem Drahtrahmen, Gardinenrest und Bindedraht, an einem Besenstiel fixiert: Verglichen mit dem Modell Angelkescher einem Koikescher bereits wesentlich ähnlicher und einsatzfähiger. Leider ist die Gardine eine Falle für die sägezahnartig konstruierten ersten Flossenstrahlen der After- und Rückenflossen. Daher ist auch dieser Kescher ein recht verletzungsträchtiges Fanggerät.
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  • Bild 1 von 1  - Ein etwa 40 cm großer Koi in einem etwas stabileren Modell eines Teichkeschers - schnell sind bei dieser Fangmethode Flossen eingerissen oder Knochen gebrochen!
  • Bild 1 von 1  - So sieht der Koifang mit Angelkescher aus: Ein wehrhafter Koi schafft es schnell, sich in diesem Gerät Schuppen abzuschlagen - auch Rückgrat und/oder Flossen zu brechen. Übrigens: Angelkescher werden nicht zum Angeln gebaut, sondern um bereits angehakte Fische anzulanden. Zum schonenden Fang von Fischen sind sie nicht konstruiert!
  • Bild 1 von 1  - Noch einmal das Modell "Angelkescher": Wer jemals seine Zeit beim Fangen von Koi mit solchem Gerät verbrachte, der weiß, was harte Arbeit ist!
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    "Werkzeuge" zum Koifangen

    0Kommentare

    Es ist immer wieder ein Abenteuer an neue Koiteiche zu kommen. Besonders fehlt es nicht selten am richtigen Werkzeug!

    Das richtige Werkzeug für die jeweilige Anwendung ist uns im Alltag allen eine große Hilfe: Für Dübel nimmt man die Bohrmaschine, zum Nageleinschlagen den Hammer. Daher verblüfft es mich immer wieder, welches Fanggerät als "Koikescher" im Zoohandel verkauft wird - aber auch, was so als fangtüchtiges Werkzeug in den Haushalten vorrätig gehalten wird.

    Dabei wäre es so viel einfacher und für Mensch und Koi auch schonender, wenn man sich ein wenig in die Materie einarbeitet, bevor man eine Abfischaktion mit Tierarzt oder Kollegen in Angriff nimmt. Nicht selten stehen Tierbesitzer und Tierarzt zusammen ratlos am Teich: Es soll zwar ein bestimmter Koi gefangen werden, der mit den Veränderungen oder der, der nicht mehr frisst, oder der der immer springt... Doch sobald man nach Wanne, Kescher und Umsetzschlauch fragt, erntet man erstaunte Ausrufe "Was ich dachte, das haben Sie immer dabei?!" oder : "Ja, da muss ich wohl mal meinen Nachbarn fragen!". Mit diesen Erfahrungen gewappnet, versuche ich bei mir unbekannten Patientenbesitzern bereits bei der Terminabsprache mein Bestes zu geben und frage nach Wanne, Kescher und so weiter. Und dennoch: Was vor Ort anzutreffen ist, hat nicht selten mehr mit einem Schmetterlingsnetz zu tun als mit einem Koikescher. Oder mit einer Ausrüstung zum Carphunting - nur, dass man dabei den kapitalen Karpfen nicht mit dem Kescher einfangen muss, sondern mit der Angel.

    Was also braucht man unbedingt zum Koifangen? Theoretisch sollte man so vorgehen: Je nach Teichgröße benötigt man einen oder zwei Kescher mit flachem Teller, der größte Fisch muss bequem in diesen Teller hinpassen. Warum? Weil er nur dann ohne Verletzungsgefahr an den Teichrand gekeschert werden kann. Die Metallbügel sind für zappelnde Koi gefährlich, da sich die kräftigen Fische daran die Schwanzflosse abbrechen können, besonders, wenn man sie über die Wasseroberfläche hinaushebt. Je nach Durchmesser des Teiches sollte es möglich sein, den Teich durchgehend bis zum gegenüberliegenden Rand durchzukeschern. Da man kaum mehr als 3,50 Meter lange Kescherstiele bekommt, sind bei größeren Teichen zwei Kescher zwingend gefordert. Als Alternative kann man sich einen Koikescher und ein passendes Zugnetz für den Teich zulegen, was in großen Teichen die preisgünstigere und stressfreiere Variante darstellt. Mit dem Zugnetz kann man ganz gemütlich die Koi auf einer kleinen Fläche zusammenziehen und dort mit dem Kescher an den Teichrand schieben. Denn das Herausfangen des Koi erfolgt mit einem Umsetzschlauch oder - kescher, der vorne und hinten offen ist. So kann man den Koi im Wasser in den Schlauch nehmen und mit einem nicht zu schnellen Schwung in die mit Wasser gefüllte Untersuchungswanne umsetzen. Je weniger man den Koi am Netz reiben lässt, um so schonender ist die Fangprozedur für die Schleimhäute. Das ist der Grund, warum man in japanischen Koizuchten fast nur blaue Umsetzkescher vorfindet, die wasserundurchlässig sind. Damit ist der Umgang zwar etwas schwieriger als mit den wasserdurchlässigen, aber die Schonung des Koi ist größer. Und die Vollprofis nehmen natürlich keine Schäuche, sondern die Hand!

    Überhaupt lohnt es sich, die Beschaffenheit des Keschernetzes vor dem Kauf zu prüfen: Es darf keine Knoten haben wie ein Fischernetz und es sollte nicht zu weitmaschig sein, damit die ersten After- und Rückenflossenstrahlen sich nicht einspießen und aufreißen können. Zwar ist ein weitmaschiges Netz leichter im Wasser zu bewegen, dafür ist es für die Koiflossen gefährlicher. Und auch das Material des Stieles ist durchaus von Bedeutung: Mit einem richtigen japanischen Koikescher, der einen Holzstiel hat, ist der Fang leichter als mit den Alu- oder Laminatstielen. Jedenfalls für mich! Metallrohre, die als Stiele mit der Begründung verkauft werden, dass dann der Kescher leichter auf den Grund sinkt, sind etwas für sportliche und schwer bemuskelte Typen, die sich gerne auch mal körperlich verausgaben. Ein leichter und wendiger Koikescher ist genau richtig, um große und kleine Fische mit normaler Körperkraft einzufangen.

    Denn beim Fang gilt vor allem eines: In der Ruhe liegt die Kraft. Sobald der Koi merkt, dass er gehetzt wird, entwickelt er torpedoartige Geschindigkeit. Koifang ist dann am einfachsten, wenn wir unsere Beobachtungsgabe und größte Ruhe walten lassen, denn wir Menschen sind schlicht intelligenter als Koi. Dann sind die Gefahren von üblen Verletzungen, bis hin zu Wirbelsäulenbrüchen, am geringsten und der Fang für Mensch und Tier praktisch stressfrei. Live kann man sich professionelles Gerät und Arbeiten in den Abfischberichten von Martin Kammerer in den Gewächshäusern der Konishi Koifarm ansehen, auf die wir nun alle gespannt warten.

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