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  • Bild 1 von 1  - Die dunkle Pupille ist der Ort, an dem die Pünktchenkrankheit am leichtesten erkennbar ist. Die Pünktchen liegen über die Oberfläche der Hornhaut erhaben in der Schleimhaut und haben maximal die Größe eines Metallstecknadelkopfes.
  • Bild 1 von 1  - Im Mikroskop wird das weiße Pünktchen zum dunkelbraunen Wimperntierchen. Hier sieht man oben im Bild einen etwas deformierten erwachsenen Parasiten, unten verschieden große Jugendstadien.
  • Bild 1 von 1  - Ganz oben im Bild (über den schwarzgeränderten Luftblasen) bohrt sich ein fast erwachsenes Stadium des Ichthyo durch die Schleimhaut.
  • Bild 1 von 1  - Häufig stehen die Koi gerne am Wassereinlauf: Die Strömung bringt sauerstoffreiches Wasser für die meist auch von Ichthyo befallenen Kiemen. Zudem hilft sie etwas gegen den extremen Juckreiz.
  • Bild 1 von 1  - Dauert die Infektion schon Tage an, beginnen die Koi sich Verstecke unter Pflanzen zu suchen, sie wirken dann schon sehr teilnahmslos und verlieren das Interesse am Futter.
  • Bild 1 von 1  - Die dunkle Pupille ist der Ort, an dem die Pünktchenkrankheit am leichtesten erkennbar ist. Die Pünktchen liegen über die Oberfläche der Hornhaut erhaben in der Schleimhaut und haben maximal die Größe eines Metallstecknadelkopfes.
  • Bild 1 von 1  - Im Mikroskop wird das weiße Pünktchen zum dunkelbraunen Wimperntierchen. Hier sieht man oben im Bild einen etwas deformierten erwachsenen Parasiten, unten verschieden große Jugendstadien.
  • Bild 1 von 1  - Ganz oben im Bild (über den schwarzgeränderten Luftblasen) bohrt sich ein fast erwachsenes Stadium des Ichthyo durch die Schleimhaut.
  • Bild 1 von 1  - Häufig stehen die Koi gerne am Wassereinlauf: Die Strömung bringt sauerstoffreiches Wasser für die meist auch von Ichthyo befallenen Kiemen. Zudem hilft sie etwas gegen den extremen Juckreiz.
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    Ichtyo - Weißpünktchenkrankheit

    2Kommentare

    Typisch für diesen Sommer: Wochenlang ist alles gut und man freut sich an seinen Koi im Teich. Und von einem Tag auf den anderen stehen sie teilweise am Einlauf, sitzen am Boden oder verstecken sich in der bepflanzten Flachzone. Das Interesse am Futter ist kaum vorhanden und der eine oder andere Koi scheuert sich am Boden oder den Wänden. Hektische Bewegungen wechseln ab mit völliger Teilnahmslosigkeit. Meist geht dem Problem ein Kälteeinbruch (großer Teilwasserwechsel oder schlechtes Wetter) oder ein Gewitter voraus.

    Besonders vor dem dunklen Hintergrund der Pupille ist sie gut erkennbar: Die Pünktchenkrankheit, verursacht durch den Ciliaten Ichthyophthirius multifiliis, in Kürze „Ichthyo“ genannt. Auch an den dunkel pigmentierten Stellen der Köpfe von Showa oder Hi Utsuri kann man die weißen Pünktchen in der Größe eines Metallstecknadelkopfes gut erkennen.

    Oder man macht einen Haut- und Kiemenabstrich, dann stellt sich das weiße Pünktchen im Mikroskop schon bei 40 facher Vergrößerung so dar: Ein dunkel erscheinender Parasit mit feinen Härchen am Körperrand, der sich sachte drehend oder bohrend im Schleim fortbewegt. Nicht alle Stadien sehen aus wie in den Lehrbüchern: Nur der „erwachsene“ Ichthyo hat den gut sichtbaren hufeisenförmigen Kern. Die jüngeren Stadien sehen meist aus wie dunkle Punkte oder sehr kleine, oval geformte Schwärmer mit einem spitzen und einem stumpfen Pol.

    Wichtig für die erfolgreiche Behandlung ist es, den Lebenszyklus des Parasiten zu beachten: Man muss mindestens über fünf Tage behandeln und sollte nicht vergessen, die UV Lampe, das Ozon und auch Aktivkohle auszuschalten, bzw. abzuhängen, da sie die Wirksamkeit der Behandlungsmittel verschlechtern. Praktisch alle gut wirksame Präparate enthalten Malachitgrünoxalat als Wirkstoff, häufig kombiniert mit Methylenblau und Formaldehyd, die klassische FMC Mixtur. Sie haben jedoch lediglich eine Wirkung gegen die im Wasser lebenden Schwärmerstadien. Sobald die Schleimhaut von Ichthyo infiziert ist, bohrt sich der Parasit in die tieferen Schleimschichten und ist nicht mehr für das Medikament erreichbar.  

    Da diese Kuren meist auch auf den Filter eine schädigende Wirkung haben, sollte man nicht füttern und - wie es auf den Packungen vorgeschrieben ist - nach Abschluss der Behandlung einen größeren Teilwasserwechsel durchführen. Lebenswichtig für die Koi ist es, das Teichvolumen zu kennen oder gut zu schätzen: FMC in Überdosis hat eine schwere und meist nicht mehr heilbare Kiemenschädigung zur Folge!

    2 Kommentare zu dieser News

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    • Super Beiträge

      Hallo,
      Ich finde es sehr interessant diesen Blog von der Frau Lechleiter. Schön das man jetzt endlich mal auch Erfahrungsberichte mit Bilder bekommt.
      Sicher steht auch viel in Bücher aber so ist das schon Klasse.
      Schließlich geht es bei unserem Hobby auch darum die Fische gesund zu halten;-)
      Weiter so!!!
      MfG Alex

    • Ichtyo

      habe leider die Erfahrung machen müssen (Gott sei Dank)im Quarantäne Becken,das Ichtyo immer Resistenter wird , Malachit oder Formalien haben Nicht! od.nur bedingt geholfen.
      War wohl ein "besonderer Stamm.
      Einzig "Protazol"brachte Erfolg
      Wie gesagt Neuzugänge gehören in Quarantäne

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